💸 Ratgeber · Für Restaurants

Online-Bestellungen ohne hohe Provisionen: Ihre Möglichkeiten

Telefon, WhatsApp, eigene Website, Google-Profil oder Plattform? Ein ehrlicher Überblick über die Wege zu Online-Bestellungen – und worauf Sie bei Kosten achten sollten.

⏱ ca. 6 Min. Lesezeit · Stand: November 2026

Viele Gäste möchten heute online bestellen – am Handy, ohne anzurufen. Für Restaurants stellt sich die Frage: Welcher Weg passt zu meinem Betrieb, und was kostet er mich pro Bestellung? Hier finden Sie einen sachlichen Überblick. Wir nennen bewusst keine Preise anderer Anbieter, denn diese ändern sich und hängen vom Vertrag ab. Prüfen Sie Angebote immer schriftlich.

Die wichtigsten Wege im Überblick

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Telefon

Vorteil: keine Gebühren, persönlicher Kontakt.
Nachteil: bindet Personal zur Stosszeit, Missverständnisse bei Bestellungen, ausserhalb der Öffnungszeiten nicht erreichbar.

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WhatsApp & E-Mail

Vorteil: schriftlich, ohne Zusatzgerät, Gäste kennen es.
Nachteil: ohne strukturiertes Menü schreiben Gäste frei – Rückfragen nötig.

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Eigener Webshop

Vorteil: volle Kontrolle, eigene Marke.
Nachteil: Einrichtung, Wartung und Zahlungsanbindung kosten Zeit und Geld.

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Google-Unternehmensprofil

Vorteil: Gäste finden Sie bei Suche und Maps; Speisekarte und Bestell-Link lassen sich hinterlegen.
Nachteil: Google ist nur die Vitrine – die Bestellung selbst braucht ein Ziel.

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Grosse Lieferplattformen

Vorteil: grosse Reichweite, bekannte App.
Nachteil: je nach Vertrag Kommission pro Bestellung; die Kundenbeziehung läuft häufig über die Plattform.

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Strukturiertes Menü + Direktbestellung

Ein Online-Menü, aus dem die Bestellung fertig formuliert per E-Mail und über das LieferCH-Panel direkt zu Ihnen kommt. So funktioniert LieferCH.

Worauf Sie bei den Kosten achten sollten

  • Kommission pro Bestellung: Prozent vom Bestellwert – fragen Sie, ob vom Brutto- oder Nettobetrag und ob inklusive Liefergebühr.
  • Fixkosten: Monatsgebühr, Einrichtungsgebühr, Tablet- oder Gerätemiete.
  • Zahlungsgebühren: Bei Online-Zahlung fallen in der Regel Transaktionsgebühren an – beim Anbieter nachfragen, wer sie trägt.
  • Vertragsdauer und Kündigung: Wie lange sind Sie gebunden? Gibt es eine Testphase?
  • Auszahlung: Wann und wie kommt Ihr Geld zu Ihnen?
Beispielrechnung – keine echten Zahlen

Angenommen, eine Bestellung kostet CHF 40.00. Bei einer Kommission von 12 % wären das CHF 4.80, bei 15 % CHF 6.00, bei 30 % CHF 12.00 pro Bestellung. Rechnen Sie mit Ihrem eigenen durchschnittlichen Bestellwert und der Anzahl Bestellungen pro Monat – so sehen Sie, was eine Prozentzahl für Ihren Betrieb wirklich bedeutet.

Kanäle sinnvoll kombinieren

Sie müssen sich nicht für nur einen Weg entscheiden. Viele Betriebe kombinieren: Stammgäste bestellen direkt (Telefon, WhatsApp, QR-Code am Tisch oder auf dem Flyer), neue Gäste finden Sie über Google. Wichtig ist, dass Ihre Gäste einen klaren, einfachen Weg kennen, um direkt bei Ihnen zu bestellen – etwa einen Link in Ihrem Google-Profil, auf Instagram und auf der Rechnung.

Wie LieferCH dazu passt

LieferCH erstellt Ihnen eine eigene Menüseite mit QR-Code. Gäste wählen Gerichte, die Bestellung kommt fertig formuliert per E-Mail und über das LieferCH-Panel direkt in Ihr Restaurant. Geliefert wird – wenn Sie Lieferung anbieten – immer durch Ihr Restaurant selbst; sonst holen die Gäste ab. Bezahlt wird derzeit direkt bei Ihnen; Online-Zahlung ist im Aufbau.

  • Pilot 2–4 Wochen ohne Kommission und ohne Einrichtungsgebühr
  • Danach individuell und schriftlich vereinbart – als Beispiel 12–15 %, kein verbindliches Angebot
  • Keine lange Bindung – Sie entscheiden nach dem Pilot

Dieser Ratgeber enthält praktische Erfahrungstipps und keine statistischen Angaben. Beispiele und Rechnungen sind als solche gekennzeichnet.

Ihr Restaurant als Pilot-Partner?

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