📱 Ratgeber · Für Restaurants

QR-Speisekarte: so funktioniert’s

Vom QR-Code am Tisch bis zur Bestellung: wie es funktioniert, wo der Code hingehört und warum die gedruckte Karte trotzdem bleiben sollte.

⏱ ca. 5 Min. Lesezeit · Stand: November 2026

Eine QR-Speisekarte ist ein kleiner, quadratischer Code auf dem Tisch, an der Theke oder im Schaufenster. Gäste scannen ihn mit der Handykamera und landen direkt auf Ihrem Online-Menü – ohne App und ohne Konto. Bei LieferCH können sie dort auch gleich bestellen.

So läuft eine Bestellung per QR-Code ab

  1. Scannen: Der Gast öffnet die Kamera und tippt auf den Link.
  2. Menü ansehen: Gerichte, Preise, Beschreibungen und Hinweise.
  3. Auswählen: Gerichte in den Warenkorb, Tischnummer oder Abholung angeben.
  4. Senden: Die Bestellung geht per E-Mail und über das LieferCH-Panel direkt an Ihr Restaurant.
  5. Bestätigen: Sie bestätigen kurz und bereiten zu.

Wo der QR-Code hingehört

🪑

Auf jedem Tisch

Als Tischaufsteller oder Kleber, mit Tischnummer – so wissen Sie, wohin die Bestellung gehört.

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An der Theke & Kasse

Für Takeaway: Gäste bestellen, während sie warten oder fürs nächste Mal.

🪟

Im Schaufenster

Auch ausserhalb der Öffnungszeiten sehen Passanten Ihr Menü.

🛍️

Auf Tüte, Flyer, Rechnung

Damit Gäste beim nächsten Mal direkt bei Ihnen bestellen.

Praktische Tipps für Druck und Alltag

  • Gross genug drucken: Auf dem Tisch mindestens etwa 3×3 cm, im Schaufenster deutlich grösser. Testen Sie aus der Entfernung, aus der Gäste scannen.
  • Kontrast: dunkler Code auf hellem Grund, nicht spiegelnd laminieren.
  • Kurzer Text dazu: «Menü & Bestellung – Code scannen». Viele Gäste brauchen den Hinweis.
  • Vor dem Aufstellen testen: mit einem iPhone und einem Android-Handy.
  • Menü aktuell halten: Ausverkaufte Gerichte und Preisänderungen sofort melden – nichts ärgert mehr als ein bestelltes Gericht, das es nicht gibt.
  • Gedruckte Karte behalten: Nicht alle Gäste haben ein Smartphone oder möchten es nutzen. Der QR-Code ergänzt, er ersetzt nicht.

Allergene und Pflichtangaben nicht vergessen

Auch online gilt: Gäste müssen sich über Allergene informieren können. Laut BLV müssen Allergene im Offenverkauf grundsätzlich schriftlich angegeben werden; darauf kann verzichtet werden, wenn schriftlich darauf hingewiesen wird, dass die Information mündlich erteilt wird – sie muss dann dem Personal schriftlich vorliegen oder von einer Fachperson erteilt werden können. Gewisse Angaben sind immer schriftlich nötig – etwa die Herkunft von Fleisch (z. B. Rind, Schwein, Geflügel) und Fisch sowie das Produktionsland von Brot und Feinbackwaren. Letzteres gilt laut BLV auch für Brot in Burgern und Kebab-Sandwiches und für Pizza als Feinbackware. Ein Hinweis wie «Fragen Sie unser Personal nach Allergenen» gehört deshalb auch auf die Online-Karte. Details: BLV – Informationen im Offenverkauf (Allergene, schriftliche Angaben).

Dies ist keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Vorgaben des Bundes und Ihres kantonalen Lebensmittelinspektorats.

QR-Code bei LieferCH

Jedes Partner-Restaurant erhält einen eigenen QR-Code, der auf seine Menüseite unter lieferch.ch führt, plus druckbare Tischkarten. Wie das aussieht, zeigt unser Beispiel-Menü. Einen QR-Code für eine bestehende Seite können Sie auch mit unserem QR-Generator erstellen.

Quellen

  1. BLV – Informationen im Offenverkauf (Allergene, schriftliche Angaben)

Abgerufen am 2. November 2026. Massgebend sind die jeweils aktuellen offiziellen Angaben.

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